Cisco spendet seine KI-Agententechnologie an die Linux Foundation

  • Cisco überträgt AGNTCY, sein KI-Agentenprojekt, an die Linux Foundation, um die offene Zusammenarbeit zu fördern.
  • Ziel der Initiative ist die Schaffung einer Standardinfrastruktur für die Interoperabilität von KI-Agenten verschiedener Anbieter.
  • Mehr als 75 Technologieunternehmen, darunter Dell, Google Cloud, Oracle und Red Hat, unterstützen den Vorschlag.
  • AGNTCY erleichtert die Erkennung, Authentifizierung, sichere Nachrichtenübermittlung und Beobachtbarkeit zwischen autonomen Agenten.

Cisco KI-Agenten

Eine neue Ära unter der Leitung der Linux Foundation

Die Übertragung von AGNTCY an die Linux Foundation Dies ist der entscheidende Schritt, um weitere Branchenakteure zu gewinnen und den Vorschlag als übergreifenden Standard zu etablieren. Die Stiftung, bekannt für ihre vermittelnde und neutrale Rolle bei der Entwicklung von Schlüsseltechnologien, wird das Projekt in einem kollaborativen und transparenten Umfeld durchführen und sicherstellen, dass die Lösung dem gesamten technologischen Ökosystem zugutekommt.

Derzeit sind mehr als 75 Unternehmen unterstützen AGNTCY und schließen sich damit großen Namen wie Dell Technologies, Google Cloud, Oracle und Red Hat an. Das Hauptziel ist, dass jeder KI-Agent, unabhängig von seinem Hersteller oder der Umgebung, in der er eingesetzt wird (in der Cloud, privaten Infrastrukturen oder am Rand), in diese neue „Internet der Agenten“.

Schlüsselkomponenten des AGNTCY-Projekts

Der Beitrag von Cisco geht über eine einfache Codeübertragung hinaus: AGNTCY umfasst ein umfassendes Framework, das die wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit zwischen KI-Agenten lösen soll.Zu seinen grundlegenden Elementen gehören:

  • Agentenerkennung: Über ein offenes Schema (OASF) fungiert es als „DNS für Agenten“, sodass diese sich gegenseitig lokalisieren und ihre Fähigkeiten kennen können.
  • Überprüfbare Identität: Agenten verlassen sich auf kryptografische Systeme, die ihre Authentizität garantieren und sichere Aktionen zwischen verschiedenen Anbietern ermöglichen.
  • Effizientes und sicheres Messaging: Das SLIM-Protokoll ermöglicht eine multimodale und quantensichere Kommunikation mit geringer Latenz, einschließlich der Interaktion mit dem Menschen.
  • Erweiterte Beobachtbarkeit: Spezialisierte Tools und Frameworks erleichtern die Überwachung und Fehlerbehebung komplexer, probabilistischer Systeme.
  • Protokollinteroperabilität: Das Projekt unterstützt Standards wie Agent2Agent (A2A) und Model Context Protocol (MCP) und erweitert so seine Anwendungsszenarien.

Alle diese Komponenten sind in einem öffentlichen GitHub-Repository verfügbar und laden Entwickler und Organisationen ein, mitzuarbeiten und zur Entwicklung beizutragen.

Branchenunterstützung und Vision

Jim Zemlin, Geschäftsführer der Linux Foundation, hat die Bedeutung dieser Spende für die Zukunft der kollaborativen künstlichen Intelligenz hervorgehoben: „AGNTCY legt den Grundstein für eine sichere und offene Zusammenarbeit zwischen autonomen Agenten und hält die Infrastruktur zugänglich und frei von den Interessen eines einzelnen Anbieters.“.

Für seinen Teil, Vijoy Pandey, Senior Vice President und General Manager bei Outshift by Cisco, stellte fest, dass die agentenbasierte KI derzeit eine ähnliche Phase durchlebt wie in den Anfängen des Internets, als fehlende Standards die Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen und Plattformen verhinderten. Ziel von AGNTCY ist es, zu verhindern, dass neue KI-Agenten in dieselben Isolationsfehler verfallen. und Ungleichheit der Fähigkeiten.

Seit seiner Einführung hat AGNTCY seine praktische Anwendbarkeit in so unterschiedlichen Fällen bewiesen wie Automatisierung von Telekommunikationsnetzen oder die Optimierung kontinuierlicher Entwicklungsumgebungen (CI/CD) auf Basis künstlicher Intelligenz, wobei deren Vielseitigkeit und Robustheit unter Beweis gestellt wird.

Die Beteiligung von Technologiegiganten und die Unterstützung einer renommierten Stiftung sind Zutaten, die die Übernahme und Standardisierung der vorgeschlagenen Infrastruktur und ebnet den Weg für ein stärker vernetztes, sichereres und transparenteres Ökosystem im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Dieser Fortschritt stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Interoperabilität und Standardisierung im Bereich der agentenbasierten künstlichen Intelligenz dar und ermöglicht eine effektivere und sicherere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Agenten und Plattformen.

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